Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen.

Josua 24, 15

 

Foto: LehmannEntscheidungen zu treffen, gehört zum Leben. Entscheidungen von geringer Bedeutung werden von uns oft routinemäßig und auch unbewusst getroffen. Dagegen sind folgenschwere, das weitere Leben wesentlich beeinflussende Entscheidungen wie Fragen der Ausbildung, der Berufswahl oder des Ehepartners meistens Anlass zu intensivem Überlegen und Nachforschen. Eine lebenswichtige Positionierung ist die Entscheidung für oder gegen Gott. Diese muss jeder Mensch für sich selbst treffen.

Von Josua, dem Führer des Volkes Israel im 14. Jahrhundert vor Christus, überliefert die Bibel die Aussage: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!“ Josua hatte seine Entscheidung getroffen: für Gott, dem HERRN. Auf dem Landtag zu Sichem zeigte er in seiner bedeutsamen Rede auf, welchen Weg das Volk in seiner Geschichte unter der Führung Gottes gegangen ist. Er erinnerte sein Volk an die in der Vergangenheit mit Gott gemachten Erfahrungen. Er wies aber auch auf Verfehlungen des Volkes hin, insbesondere auf das Verehren von Götzenbildern. Josua rief das Volk dann zur klaren Entscheidung auf, entweder für ein Leben mit Gott und nach seinen Geboten oder für den Götzenkult und damit gegen Gott. Er selbst legte sich öffentlich fest: Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!

Josua verlangte keine Gleichschaltung der ihm unterstellten Volksstämme. Er bedrohte und terrorisierte das Volk nicht vor der Entscheidung. Er stellte es dem Volk völlig frei zu wählen. Seine persönliche Entscheidung wurde aber zum Fanal, genauso zu handeln. Josuas Entscheidung besaß Vorbildfunktion!

Genauso war es kein Gruppenzwang für seine Familie. Gemeinsames Erinnern an Gottes Wirken im Leben der Familie und das Beraten miteinander führten zur einmütigen Entscheidung, ihr Leben mit Gott nach seinen Geboten zu leben. Damit konnte Josua sagen: Ich und mein Haus - wir wollen dem HERRN dienen.

Es ist heute nicht selbstverständlich, dass sich beide Partner in der Ehe für ein Leben mit Gott entscheiden und bewusst nach Gottes Willen leben. Sinnvoll ist es auf jeden Fall und auch effektiv. Eine gemeinsame Lebensausrichtung verringert Reibereien miteinander und erleichtert die Weitergabe der Botschaft Gottes an andere Menschen.

Es gibt auch keine Garantie, dass Kinder und Enkel den gleichen Weg mit Gott wählen. Voraussetzung für deren Entscheidung für ein Leben unter der Führung Gottes ist aber ein vorgelebter Glaube der Eltern und deren Gebet für die Nachkommen.

Gott ruft uns auf, unser Leben auf IHN auszurichten, weil Er uns seine Liebe erzeigen und uns zu einem sinnerfüllten Leben verhelfen will. Wer darauf wie Josua antwortet - ob einzeln, zu zweit oder auch als ganze Familie - der ist Anreiz für andere, es ähnlich zu tun. Josua war ergriffen von den Begegnungen, die er mit Gott in seinem Leben gemacht hatte. Deshalb gab es für ihn keine Alternative als zu sagen: wie sich auch andere entscheiden – und wenn es alle übrigen wären – ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!

Dr. Dietrich Prescher

Social Share:

Herrnhuter Losung

Die Losung wird geladen...

Büchertisch-Online

Ihr Weg zu uns...

Ihr Abfahrtsort:

Hertzbergtstr. 4-6 12055 Berlin

Newsletter

Zu welchen Themen dürfen wir Ihnen Informationen schicken?

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



„Demenz – Leben mit Honig im Kopf“

„Demenz – Leben mit Honig im Kopf“ lautete das Thema des Impulstags Diakonie, zu dem der BEFG und das Diakoniewerk Kirchröder Turm am 20. Oktober gemeinsam eingeladen hatten.

30.10.2018

Liebet einander

„Love one another“ (Liebet einander) – das war das Thema der Europäischen Baptistischen Frauenkonferenz in der Ukraine..

26.10.2018