Dienet einander!

Galater 5, 13

 

Foto: epd bildDienen ist kein Modewort. Der Mensch von heute verknüpft damit Untertänigkeit, Fronarbeit, Ausbeutung durch andere, Unfreiheit, freudloses Dasein. Dagegen sind Ungebundenheit und Selbstverwirklichung angestrebte Lebensweisen. Besser noch ist Herrschen, Macht besitzen und Macht ausüben über andere. Gerade nach Bundestagswahlen erlebt man, wie bei den Parteien das Streben um Machtpositionen eine größere Geschwindigkeit erreicht als das Einigwerden über einen Koalitionsvertrag. Aber auch im persönlichen Bereich (Beruf, Familie, Ehe) gibt es den Wettkampf um die Vorherrschaft.

Dagegen steht nun Gottes Weisung aus der Bibel: Dienet einander! Diese bedeutet aber nicht Unterordnung einer oder mehrerer Personen unter einen Übergeordneten, sondern gegenseitige Unterstützung und Hilfeleistung. Es besteht ein Verhältnis zwischen gleichwertigen, gleichberechtigten Personen, die freiwillig im Wechsel (ohne Abzählen!) für einander da sind, um Hilfe zum Leben zu geben. Dabei geht es um praktische Hilfe bei körperlichen und seelischen Notsituationen, um Krisenbewältigung, um Ratschläge bei Entscheidungsfindungen, um Trost und Beistand in Krankheit und Leid, um das Spenden von Hoffnung für Verzweifelte.

Gottes Weisung Dienet einander in der Liebe! gilt zunächst für die Nachfolger von Jesus. ER, der seinen Nachfolgern die Füße wusch als Zeichen des gegenseitigen Dienens, sprach sich gegen das übliche Machtstreben aus: Bei euch soll es nicht so sein. Nein, der Größte unter euch sei der Kleinste, und der euch leitet, soll euer aller Diener sein (Lukas 22,26). In den christlichen Gemeinden soll also keiner über andere herrschen. Es gibt für alle nur einen Herrn, Jesus Christus. Jeder Nachfolger ist durch Christus angenommen und von ihm den anderen gleichgestellt. Seine Liebe zu ihnen ist die Basis ihres Verhältnisses miteinander und ihres Handelns. Ihr wechselseitiges Dasein für einander erleichtert und erhellt ihr Leben, gibt ihnen innere Stärkung, Mut und Zuversicht.

Gottes Weisung Dienet einander ist aber ganz allgemein nützlich für den Umgang von Mensch zu Mensch. Wenn mehr Menschen sich daran halten würden, hätten die sozialen Pflegedienste ausreichend ehrenamtliche Unterstützer. Es gäbe weniger Probleme mit der Einsamkeit, der Sicherheit oder dem Obdachlosendasein. Wer für andere da ist, wird diese nicht verletzen, bedrohen oder verfolgen. Das Befolgen von Gottes Weisung zum gegenseitigen Beistand ist ein wichtiger Beitrag für ein harmonisches Miteinander und für eine friedliche Welt. Verwirklichen kann das jedermann, indem er in seiner Umgebung damit beginnt. Gottes Weisung ist die bessere Alternative zu unserer aggressiven und selbstzerstörerischen Lebensweise!

Dr. Dietrich Prescher

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



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