Praktische Hinweise für Christen - die Bergpredigt.

Matthäus 5 - 7

 

andacht - Foto: WodickaAm Anfang seiner Tätigkeit als Prediger und Rufer sammelt Jesus auf einem Berg seine Schüler um sich und hält eine Predigt, die man als „Grundgesetz“ für seine Nachfolger betrachten kann.

Entgegen dem allgemein menschlichen Streben nach Reichtum, Macht und Ehre, das viel zu oft Gewalt und Unterdrückung anderer als Mittel zur Erreichung der eigenen Ziele gebraucht, setzt Jesus Christus auf Liebe zur Erreichung seiner Ziele. Er verkündet eine wahrhaft alternative Art zu leben: mit Liebe, ohne Gewalt!

Zur Durchsetzung dieses göttlichen Willens sind von Gott alle Menschengruppen gewollt, ausdrücklich auch die materiell und geistig Armen. Es sind Menschen, die Gott vertrauen anstatt zu klagen, die in Geduld miteinander umgehen, die barmherzig sind, die nach Gerechtigkeit auf Erden trachten und Gottes Gerechtigkeit herbeisehnen, die ehrlich und verlässlich sind, die Frieden stiften, die auch bei Benachteiligung und in Verfolgungen Gott treu bleiben.

Diese Nachfolger besitzen Wirkungen, allein durch ihre Existenz im Glauben. Wie das Speisesalz haben sie unweigerlich eine Wirkung auf ihre Umgebung: würzend - d.h. nützlich, konservierend - d.h. Leben erhaltend. Wie ein Licht leben sie offenkundig zum Wohl anderer und Gott zur Ehre.

Als Ausdruck der Liebesgesinnung seiner Nachfolger erwartet Jesus anstelle von Zorn und Feindschaft: Vergebungsbereitschaft und Versöhnung, statt Selbstsucht und Ehebruch: Selbstzucht und Treue, statt Unehrlichkeit: Wahrhaftigkeit in Worten und im Handeln. Die dem Nächsten zugewandte Liebesgesinnung entspricht der Liebesgesinnung Gottes zu uns.

Jesus macht den Nachfolgern deutlich, dass Gott dienen mit Opfern, Beten und Fasten nur in persönlicher Beziehung zu Gott möglich ist.

Jesus weist seine Nachfolger warnend auf die Gefahren hin, die dem Glaubenden drohen durch die Gier nach Reichtum, durch ein sich Zersorgen um die Probleme des Lebens und durch den Zwang zum Richten und Verurteilen des Nächsten. Selbstreflexion und Vertrauen zu Jesus sind Gegenreaktionen dafür.

Schließlich weist Jesus dann hin auf das Gebet, das bei Gott Erhörung findet, nochmals auf die Liebesgesinnung und auf die Notwendigkeit, sich zu entscheiden. Es ist ein Aufruf zur kompromisslosen Entscheidung: entweder in Gottes Partnerschaft zu leben und seinen Willen zu tun oder in der Abwendung von Gott zu leben. Unser alltägliches Tun beweist, ob wir Gottes Botschaft an uns gehört haben und seinen Willen verwirklichen. Unser getätigtes Leben ist entscheidend!

„Die Bergpredigt kann man nicht wollen, die Bergpredigt kann man nur tun….

Nicht die gute Absicht zählt, sondern allein die Tat….

Die Bergpredigt ist kein Gesetz und keine Sammlung von Geboten, sondern eine Verheißung des Lebens, ein Experiment der Liebe, eine Chance zur Reife der Menschheit.“ (Franz Alt in: Die wichtigsten Denkanstöße, Piper-Verlag, München 2004, S.256ff)

Dr. Dietrich Prescher

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



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